Grundüberzeugungen

Helmut Kohls Werte Werte und Grundüberzeugungen beruhen auf dem christlichen Menschenbild. Er ist fest verankert in der CDU und festigt in der Tradition Konrad Adenauers die Westbindung der Bundesrepublik Deutschland. Steter Auftrag ist die Vollendung der Deutschen Einheit.

Christliches Menschenbild als Kompass

Helmut Kohls politische Entscheidungen beruhen auf einem Wertefundament, das durch Erleben von Krieg und Verbrechen, Not und Vertreibung, aber auch von Leistungsbereitschaft und Verantwortung, Wiederaufbau und Versöhnung geprägt ist. Er will mitentscheiden und das Gemeinwesen gestalten. Sein Leitfaden ist das christliche Menschenbild: die unveräußerliche Würde des Menschen, soziale Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Schöpfung sowie die Bereitschaft zu Frieden und Versöhnung.

CDU als politische Heimat

Politische Heimat Helmut Kohls ist die Christlich-Demokratische Union Deutschlands. Sie ist für ihn die Partei der Freiheit, der deutschen Einheit und der europäischen Integration. Als Volkspartei hat die CDU die gesellschaftlichen Gegebenheiten widerzuspiegeln. Kohls Einfluss beruht auf Führungsvermögen, Disziplin, Pflichtverständnis, Selbstbewusstsein und Verlässlichkeit. Als junger Parteireformer tritt er für Offenheit und Fairness ebenso ein wie für parteipolitische Solidarität und Geschlossenheit. Als CDU-Bundesvorsitzender ist ihm der ständige Austausch über viele persönliche Kontakte mit allen Parteiebenen wichtig.

Westbindung als Fundament

In der Tradition des Gründungskanzlers der Bundesrepublik Konrad Adenauer bestimmt die Idee der Freiheit Kohls Handeln auch in der Außenpolitik. Eckpfeiler sind das Nordatlantische Bündnis und die Freundschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika — ein „Kernstück deutscher Staatsräson“ — und zu Frankreich sowie das Streben nach der Einigung Europas.

Deutsche Einheit als Auftrag

Im Rahmen einer dauerhaften europäischen Friedensordnung verfolgt Helmut Kohl die Wiederherstellung der deutschen Einheit. Er steht fest hinter dem Auftrag der Präambel des Grundgesetzes, „in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands“ zu vollenden. Es ist für ihn historische Aufgabe und patriotische Pflicht, das Bewusstsein für die Einheit, die gemeinsame deutsche Kultur und Geschichte in der Zeit der Teilung wach zu halten.